Lila Mookerjee | Light Frequency | 15. Juli 2017 - 30. September 2017

Lila Mookerjee ist in Freiburg/Breisgau geboren und mit einem Jahr nach Indien gezogen. Ihr Vater war indischer Diplomat, ihre Mutter Deutsche. Ihre Kindheit verbrachte sie in Neu Dehli. Anschließend kam die Familie nach Deutschland. Beide Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen und so spricht Lila wenn sie mag lupenreines Kölsch mit dir. Sie studierte bei Prof. Rupprecht Geiger und Prof. Gotthard Graubner an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre erste Einzelausstellung fand im Jahr 1972 statt. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen zu dem Themen Malerei, Zeichnungen und Skulpturen folgten.
Als Malerin fasziniert sie alle Arten von Licht. Die verschiedenen Arten von Licht beeinflussen Farbe und Form ihrer Werke stark. Reduzierte Formen geben ihren Farben einen intensiveren und reineren Ausdruck. Lila Mookerjee wehrt sich gegen falsche Autorität und gegen sinnlosen Perfektionismus. Sie liebt das Leichte, Schwebende. Mit ihren Gebrauchsspuren und Verletzungen entziehen sich ihre Bilder jedem Perfektionsanspruch. Sie fügen sich scheinbar mühelos dem ordnenden Zugriff der Künstlerin. Ohne Anspruch auf handwerkliche Vollkommenheit entstehen so fragile Werke, abstrakte Momentaufnahmen, farbentreibend, energiegeladen wiederspiegeln sich Ort, Tag und Stimmung in ihren Bildern. Sensible Innenschau, ausdrucksstark und voller Lebensfreude wie die Künstlerin selbst. Eine authentische Introspektion jahrzehntelanger Lebensreise zwischen Europa und Asien. Hemmungslos und völlig unbekümmert nutzt sie das Spektrum der vollständigen Zurückführbarkeit reiner Töne und zögert auch nicht den Betrachter durch ihren Reduktionismus mitzunehmen auf eine Reise der unbekümmerten non materialistischen Losgelöstheit.